Neue Formen kooperativen Wirtschaftens als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Überlegungen zur Wiedereinbettung der Ökonomie in Gesellschaft und Natur

Reinhard Loske

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Ausgehend von einer Kritik am Konzept des "grünen Wachstums" und der These, dass technische Innovationen allein nicht dazu in der Lage sind, den notwendigen Strukturwandel zu einer nachhaltigen Entwicklung zu bewirken, werden verschiedene sozial-ökologische Innovationen auf ihr Potenzial hin untersucht, den Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur (wieder) auf eine tragfähige Basis zu stellen. Im Zentrum stehen dabei die Ökonomie des Teilens (sharing economy), die Ökonomie der Langlebigkeit (repair economy), die Ökonomie der Subsidiarität (regional economy), die Ökonomie des Prosumierens (prosumer economy) und die Ökonomie der Resilienz (resilient economy). Die verschiedenen Ansätze werden dargestellt und diskutiert. Schlussendlich wird empfohlen, die fast in Vergessenheit geratene Forschung zur Dualökonomie wieder aufzunehmen und sie zeitgemäß weiterzuentwickeln.

 

Empfohlene Zitierweise | Loske, Reinhard. 2016. Neue Formen kooperativen Wirtschaftens als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung: Überlegungen zur Wiedereinbettung der Ökonomie in Gesellschaft und Natur. In: Prosuming und Sharing – neuer sozialer Konsum: Aspekte kollaborativer Formen von Konsumtion und Produktion, hg. von Christian Bala und Wolfgang Schuldzinski, 31-62. Beiträge zur Verbraucherforschung 4. Düsseldorf: Verbraucherzentrale NRW. doi:10.15501/978-3-86336-909-5_2.

Hinweis | Der Artikel erschien erstmals in Leviathan: Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft 42 (2014), Nr. 3: 463–485. doi:10.5771/0340-0425-2014-3-463. Wir danken den Herausgebern der Zeitschrift und der Nomos Verlagsgesellschaft für die freundliche Genehmigung des Wiederabdrucks. Der Artikel wurde für den Wiederabdruck leicht überarbeitet.

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