Der Vortrag von Prof. Dr. Britta Rehder (Ruhr-Universität Bochum) gibt einen Überblick über die Potenziale und Limitationen der digitalen Rechtsmobilisierung im Feld des Verbraucherschutzes durch neue Dienstleister.
In ihrem Vortrag eröffnet Prof. Dr. Angela Häußler (Pädagogische Hochschule Heidelberg) einen geschlechterdifferenzierten Blick auf die Rolle der Verbraucher:in in Lebensführung und Alltagsvorsorge.
Der Vortrag von André Pottebaum, M. A. (Ruhr-Universität Bochum) untersucht, wie kollektive Klageinstrumente, bspw. die Musterfeststellungsklage, genutzt werden und das Wirken der klagebrechtigten Verbände erklärt werden kann.
Im Konsumalltag treten geschlechtsspezifische Strukturen deutlich zutage: Gender-Marketing-Strategien, "männliche" Produktdesigns oder unsichtbare Preisaufschläge sind nur Beispiele. Die Veranstaltungsreihe betrachtet die Beziehung zwischen Konsum und Geschlecht aus unterschiedlichen Perspektiven.
Verbraucherschutz bildet ein Netz aus Regeln, Organisationen und Hilfsangeboten, das Verbraucher:innen auffangen und ihnen Sicherheit geben soll. In der Vortragsreihe werden die Wirksamkeit und die gesellschaftliche Bedeutung des Verbraucherschutzes aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtetet.
Die Workshops bieten Wissenschaftler:innen verschiedener Fachrichtungen die Gelegenheit, sich interdisziplinär über verbraucherrelevante Fragen auszutauschen.