Foodsharing

Unscharfe Grenzen einer Lebensstilbewegung

Stefan Wahlen

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Lebensmittelabfälle werden zunehmend als gesellschaftliches Problem erachtet. Die Initiative "foodsharing" versucht, diesem Problem entgegenzutreten. Dieser Beitrag untersucht, inwiefern diese Initiative als politischer Konsum und Lebensstilbewegung verstanden werden kann. In Lebensstilbewegungen streben individuelle Verbraucher durch ihre alltäglichen Konsumpraktiken einen gesellschaftlichen Wandel an. Anders als im traditionellen Verständnis sozialer Bewegungen treten in Lebensstilbewegungen (1) individuelle und private Aktivität in den Vordergrund, werden (2) kulturelle Ziele verfolgt sowie ist (3) die Partizipation als anhaltende zu erachten. Anhand dieser drei Distinktionskriterien wird das Foodsharing näher betrachtet, als Lebensstilbewegung kategorisiert und die unscharfen Grenzen zwischen sozialen Bewegungen und Lebensstilbewegungen herausgearbeitet.

Empfohlene Zitierweise | Wahlen, Stefan. 2017. Foodsharing: Unscharfe Grenzen einer Lebensstilbewegung. In: Pack ein, schmeiß' weg? Wegwerfkultur und Wertschätzung von Konsumgütern, hg. von Christian Bala und Wolfgang Schuldzinski, 15-34. Beiträge zur Verbraucherforschung 6. Düsseldorf: Verbraucherzentrale NRW. doi:10.15501/978-3-86336-914-9_2.

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