Verbraucherschutz in der gescheiterten Republik

Erfahrungen der Weimarer Krisenjahre der Moderne

Hartmut Berghoff

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Der Verbraucherschutz wurde in der Weimarer Republik stark aufgewertet. Zugleich traten aber – bis heute – virulente Grundsatzprobleme auf. Wegen der Not der Konsumenten im Krieg und durch die von der Revolution von 1918/19 genährte Hoffnung auf ein besseres Leben wurde der Verbraucher vom Objekt zum Subjekt der Wirtschaftspolitik. Allerdings blieb die Definition der Verbraucherinteressen diffus und widersprüchlich. Obwohl der Staat beim Verbraucherschutz Mindeststandards setzte, schwenkte er zunehmend auf eine produzentenorientierte Wirtschaftspolitik um.

Empfohlene Zitierweise | Berghoff, Hartmut. 2017. Verbraucherschutz in der gescheiterten Republik: Erfahrungen der Weimarer Krisenjahre der Moderne. In: Verbraucher in Geschichte und Gegenwart: Wandel und Konfliktfelder in der Verbraucherpolitik, hg. von Christian Bala, Christian Kleinschmidt, Kevin Rick und Wolfgang Schuldzinski, 17-33. Beiträge zur Verbraucherforschung 7. Düsseldorf: Verbraucherzentrale NRW. doi:10.15501/978-3-86336-916-3_2.

Text im SSOAR | http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-56508-3

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